Ein neues Gedicht, vom September 2016, hier im PDF-Format:
Als „Appetithappen“ für Rainer René Muellers Lesung im Donnerstag, 22. September in der Berliner Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg.
… leuchtet leicht etwas als bleibend, / aber sehr dunkel. schwirre schweres! (Reinhard Priessnitz, Die ermüdete Nacht)
Ein neues Gedicht, vom September 2016, hier im PDF-Format:
Als „Appetithappen“ für Rainer René Muellers Lesung im Donnerstag, 22. September in der Berliner Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg.
Am Donnerstag, 22.9. wird Rainer René Mueller auf Einladung des Hauses für Poesie (vormals Literaturwerkstatt Berlin) aus seinen jüngsten Veröffentlichungen bei Urs Engeler sowie aus unveröffentlichtem Material vortragen. Ort der Lesung ist die Schlosserei/Tischlerei der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg, Knaackstr. 97; Beginn: 19 Uhr. Begleitet wird die Lesung von einem Gespräch mit Mueller, moderiert von Dieter M. Graef, der auch Muellers letzte Einzelveröffentlichung herausgegeben hat, poèmes – poëtra.
Hier die Ankündigung zur Veranstaltung:
http://www.kulturbrauerei.de/cmb_calendar_event/wir-sehen-uns-nimmersatt-rainer-rene-mueller/
Rainer René Muellers Lasker-Variation, die vor kurzem in Urs Engelers Mütze erschien, ist das aktuelle ›Gedicht der Woche‹ in Signaturen, dem Münchner Online-»Forum für autonome Poesie«:
In der neuen Nummer von Urs Engelers literarischer Zeitschrift Mütze sind einige ganz frische Gedichte von Rainer René Mueller erschienen, u. a. Pasquill, bitter …, das Sie auf den Webseiten der Mütze derzeit auch online lesen können.
Die Mütze erscheint fünfmal jährlich, ein Einzelheft ist für erfreuliche 6 Euro zu haben: http://muetze.me/muetze.html
Joachim Sartorius interpretiert in der Frankfurter Anthologie der FAZ vom 16. Juli Rainer René Muellers Gedicht Lirum, larum sehr freundlich und unterstreicht insbesondere seine politische Textur. Sartorius‘ Schlussappell:
»Wir müssen seine Gedichte lesen, zunächst den gerade erschienenen Auswahlband, sodann das gemeinsam mit dem Maler Max Neumann konzipierte Künstlerbuch „Rückzug ins Helle“ oder auch „Aus Polenland. Aus“, die reiche Ernte, die er uns von einem Aufenthalt in Krakau mitgebracht hat. Die Entdeckungen sind ungeheuer und nehmen uns mit.«
Die vollständige Interpretation finden Sie bis auf weiteres auch auf dem Online-Portal der FAZ unter der Adresse http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/frankfurter-anthologie-rainer-rene-mueller-lirum-larum-14340530.html
Außerdem finden Sie online bei der FAZ eine Lesung von Lirum, larum, gelesen von Thomas Huber.
In der Reihe Lyrik im ausland las Rainer René Mueller am Abend des 6. April 2016 neben der finnischen Lyrikerin Katariina Vuorinen im ausland Berlin. Neben Arbeiten aus seinen jüngst als roughbook 34 publizierten poèmes – poëtra trug rrm auch fünf neue Gedichte vor.
Aus dem Nachwort von Dieter M. Gräf:
»Anfang der achtziger Jahre schien Rainer René Mueller dabei zu sein, als junger Dichter im Literaturbetrieb zu reüssieren […] Auf die günstige Ausgangssituation folgte dann aber, was äußere Erfolge angeht, nicht viel. Rainer René Muellers poetische Position, die Errungenschaften Celans aufgreift und weiter entwickelt, sein Arbeiten mit einer querliegenden, stockenden Sprache drang nicht durch, seine Stimme schien verloren zu gehen und kaum jemanden gestreift zu haben. Mir war sie wichtig, sie ist mir wichtig geblieben“, schreibt der Herausgeber Dieter M. Gräf in seinem Nachwort zu den Gedichten von Rainer René Mueller, die dieser aus seinem Gesamtwerk als seine wichtigsten ausgewählt hat. „Mueller spricht nicht über etwas, er lässt das Verhandelte in die Sprache einsinken, sie angreifen, an ihr reißen. Im Sinne von Jandl zeigt sich hier das beschädigte Leben auch in einer beschädigten Sprache […] Nur wenige Dichter haben der deutschen Sprache so viel zugemutet wie Rainer René Mueller, es ist offensichtlich, dass er dies nicht aus reiner Experimentierlust tat, sondern der Not gehorchend. Wer nach Auschwitz Gedichte schreibt, sollte nicht nur zeigen, dass er das weiß und spürt, es muss doch auch die Wohlklangplatte vom Teller, jedenfalls muss etwas damit geschehen, sofern man der Meinung ist, Dichtung solle ein Instrument der Wahrheitsfindung sein und nicht eines des Vertuschens.«
Rainer René Mueller, POEMES – POËTRA, Ausgewählte Gedichte 1981 – 2013, mit einem Nachwort versehen von Dieter M. Gräf.
108 Seiten, Euro 9,-/ sFr. 10.-; zu bestellen direkt bei Urs Engelers roughbooks: http://roughbooks.ch